| Die Ausbildung |
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Die Ausbildung dauert drei Jahre und gliedert sich - entsprechend den gesetzlichen Vorgaben - in theoretische und praktische Anteile
(vier Praktika). Jedes Praktikum - die Plätze werden von der Schule gestellt - dauert drei Monate.
Die Kosten betragen 390,00 € monatlich. Nach erfolgreicher und regelmäßiger Teilnahme an allen Unterrichtsveranstaltungen wird das Examen, das aus praktischen und theoretischen Prüfungen besteht, abgelegt. Die Ausbildung endet mit einer staatlich anerkannten Abschlussprüfung. ![]() Sollten Sie als unser Schüler Pech bei einzelnen Prüfungsteilen haben, müssen Sie nicht ein viertes Jahr lernen und zahlen und auf die nächste Prüfung warten. Wir bieten Ihnen schon seit der 1. staatlichen Prüfung an unserer Schule (2008) die Möglichkeit, diese Prüfungsteile nach etwa drei Monaten (im gleichen Jahr!) ohne Schulgeld-Zahlung zu wiederholen!
Es ist noch kein(e) Schüler-In ohne letztlich bestandenes Examen von unserer Schule gegangen (außer einer Dame, die wegzog).
Die Absolventen unserer Schule werden gute Arbeitsplatz-Chancen haben, weil unsere Ausbildungsstätte mehrere Besonderheiten bietet: Inhaltliche Verbindung zu einer Ergotherapie-Praxis, die sich in unmittelbarer Nähe befindet. Maßnahmen der ambulanten Frühförderung werden zur Zeit vorbereitet. Das Projekt AnAdapt ist im Entstehen begriffen. Hinter diesem Kunstwort verbergen sich die Begriffe (Arbeitsplatz) -Analyse und -Adaption. Erfahrene Fachdozenten unserer Schule, sowie die Schüler selbst arbeiten mit einer renommierten Werkstatt für Behinderte in Kiel zusammen. Dort werden einzelne Beschäftigte unter diagnostischen Gesichtspunkten in Bezug auf ihren Arbeitsplatz und -durchführung wahrgenommen, um nach weiteren Schritten mit Analysen und fachlichen Austausch eine individuelle Arbeitsoptimierung zu erreichen. Weitere Besonderheiten unserer Schule: Im Bereich der Behinderten-Pädagogik wird über das vorgeschriebene Maß hinaus ein Projekt verwirklicht, das „Seitenwechsel“ heißt. Die SchülerInnen lesen und bearbeiten in einer begrenzten Unterrichtszeit Bücher, in denen von Behinderung, Krankheit und Trauer betroffene Menschen (oder ihre Angehörige) von ihren individuellen Lebenserschwernissen berichten. Im Sonderpädagogik-Unterricht wird das Buch dann vorgestellt mit Inhalt, einer Monographie über die Krankheit/ Behinderung, um die es geht und es werden mit der Klasse ergotherapeutische Änsätze diskutiert. Im Fach Gerontologie findet beispielsweise moderner Unterricht in „instant aging“ statt. Ferner haben wir im 6. Semester ausreichend Raum, uns mit der eigenen und danach mit der Sterblichkeit anderer Menschen auseinanderzusetzen. In einem siebenschrittigen Trauerkurs versuchen wir zu vermitteln, wie man mit eigener Trauer umgehen kann und wie man Trauernden adäquat begegnet (siehe Zertifikat Trauer). Bei regelmäßiger Teilnahme werden die Zertifikate am Ausbildungsende übergeben und verschaffen unseren Absolventen u.U. einen Vorteil bei der Arbeitsplatzsuche. Im Fach Geriatrie unterrichten Dozenten mit einer Grundausbildung in Palliativ-Medizin- und Palliativ-Care, natürlich zusätzlich zu den üblichen Themenbereichen.
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